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Sein Büro im Bezirksgebäude am Bahnhofsplatz schmücken Hirsch-Skulpturen und er wohnt am Hirschparkweg. Und sogar über den platten Witz, er müsse ja ein «rechter Hirsch» im Vermessen sein, kann er immer noch lachen. Fritz Hirschi ist seit 17 Jahren Bezirksgeometer. Dazu wurde er 1992 vom Regierungsrat gewählt und seither alle vier Jahre in seinem Amt bestätigt.
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@ lej
Die Haupttätigkeit seines Vermessungsbüros mit 20 Mitarbeitenden ist es, die Daten der amtlichen Vermessung zu erheben, nachzuführen und zu verwalten. Dies mache etwa 50 Prozent der Arbeit aus. Die andere Hälfte teilt sich noch einmal etwa zu gleichen Teilen in Neuvermessungen und Aufträge von Privaten. Letztere nehmen seine Dienste in Anspruch, wenn sie ein Grundstück kaufen oder ein Haus bauen. Was die Mitarbeitenden von Fritz Hirschi genau machen, wissen die wenigsten. «Sie bekommen eine Rechnung von uns und sehen einen Plan mit einigen Strichen - dass da aber viel Arbeit dahinter ist, sehen die meisten gar nicht», so Hirschi.
Er spricht von Höhenmodellen, Präzisionstheodoliten, Bauverordnungen, Profilen, Schnurgerüstabsteckung und vielem mehr. Kein Wunder braucht es ein ETH-Studium und ein eidgenössisches Patent als Ingenieur-Geometer, damit man da den Durchblick nicht verliert. Die Arbeit draussen auf dem Feld mit den Vermessungsgeräten macht etwa einen Viertel der Arbeitszeit aus. «Das ist eigentlich der schönste Teil der Arbeit», so Fritz Hirschi.
Als Chef eines 20-köpfigen Teams kommt er jedoch selber nicht mehr dazu. «Dafür wäre ich zu teuer», sagt er und lacht. Heute ist er vor allem für Annahme und kontrollierte Abgabe von Aufträgen zuständig sowie fürs Personal und die Administration. Doch Fritz Hirschi ist zufrieden. Der 60-Jährige schwimmt jeden Morgen in seinem Pool und versucht, einmal pro Woche Tennis zu spielen. Auch geniesst er die Zeit mit seinen Enkelkindern. Für die Stadt engagiert er sich im Einwohnerrat. Und für den Bezirk wird er weiterhin dafür sorgen, dass alle Vermessungsarbeiten genau und aktuell zustande kommen.
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Bezirksgeometer Fritz Hirschi mit einem über 100-jährigen Plan
Zofingens. Die Neuvermessung ist momentan in Arbeit.
(Bild: lej)
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