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Thomas Suter lebt für und von Mobilität. Er ist Mitgründer und -inhaber der Zofinger Firma Reha Hilfen, die Rollstühle und andere Hilfsmittel für gehbehinderte Menschen verkauft.
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@ sik
Im Jahr 1974 erlitt Suter im Alter von 18 Jahren einen Autounfall. Die Diagnose: inkomplette Paraplegie. «Das heisst, dass ich nicht ganz gelähmt bin in den Beinen, für weite Strecken aber den Rollstuhl brauche», sagt Suter. An Hilfsmitteln gab es damals keine grosse Auswahl. Die Rollstühle hatten eine Einheitsgrösse, waren zu breit und sehr schwer. Das brachte Suter mit der Zeit auf die Idee für eine Firma, die massgeschneiderte Rollstühle anbietet. Zudem habe er als aktiver Rollstuhlbasketballer und
-tennisspieler gesehen, dass ein Markt für spezielle Rollstühle vorhanden sei, sagt Suter.
1990 wurde die Reha Hilfen AG schliesslich gegründet. Heute hat die Firma Kunden aus fast der ganzen Deutschschweiz. Neben Querschnittgelähmten lassen sich unter anderem auch alte Menschen und solche mit Multipler Sklerose von Suter und seinem Team beraten. Für ihn sei es das Schönste, wenn er sehe, dass sich ein Kunde freue, weil er dank eines guten Rollstuhls oder eines Hilfsgeräts seinen Aktionsradius wieder vergrössern könne, sagt Suter. Mit den heutigen Geräten könne ein Querschnittgelähmter sogar Curling spielen oder Ski fahren, wenn er wolle. Früher seien die Möglichkeiten viel eingeschränkter gewesen. Das habe ihm als sportbegeistertem Menschen nach seinem Unfall zu Schaffen gemacht.
Trotzdem: Die Behinderung habe in gewissem Sinn auch neue Wege geöffnet: Die Firma hätte Suter ohne Behinderung wohl nie gegründet. Und als erfolgreicher Rollstuhltennisspieler konnte er an Turnieren auf fast der ganzen Welt teilnehmen. «Zum Teil an Orten, die ich sonst wahrscheinlich nie gesehen hätte.»
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Reha-Hilfen
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