Mittwoch, 20. August 2014
regiolive.tv
Login
       Registrieren
Gäste: 640 Members: 4352


Artikel 1/10
Artikel Teilen

Kein Applaus mehr für die Newcomer

Zofingen | 26.07.2011 08:44, guez, 38 Kommentare | Tags: Zofingen OX bandXaargau

Das kantonale Schülerbandfestival «bandXaargau» zügelt 2012 nach Lenzburg. Dies weil OX. Kultur im Ochsen noch keinen Entscheid des Stadtrates betreffend dem Lärmemissionsverfahren erhielt.

bilder

maps

Schülerbands wie die Schöftler Spam werden im OX vorerst nicht mehr beklatscht. (Foto: Stefan Bauer)

Das Immissionsverfahren zwischen OX. Kultur im Ochsen, den Anwohnern und der Stadt Zofingen bringt dem Kulturverein neben finanziellen Engpässen eine weitere negative Begleiterscheinung: das kantonale Newcomer- und Schülerbandfestival «bandXaargau», das in den letzten vier Jahren – neben jeweils drei weiteren Austragungsorten – im «Ochsen» beheimatet war, findet 2012 nicht in Zofingen, sondern in Lenzburg statt. Dies weil ein Entscheid des Stadtrates, wie es mit den Konzerten im «Ochsensaal» weitergehen soll, nach wie vor ausstehend ist.

«Die unsichere Zukunftsperspektive des OX betreffend dem Rechtsstreit hat uns zu diesem Entscheid bewogen», bedauert Tamara Hüsser, Verantwortliche beim «bandXaargau», den Beschluss. Aufgrund organisatorischer Überlegungen sei es unmöglich, auf eine ausstehende Entscheidung zu bauen. «Wir legen fast ein Jahr im Voraus die kommenden Termine fest. Danach folgt ein dichter Zeitplan bis zum Final», erklärt Hüsser.

Tommasini statt OX

Man habe sich überlegt, den Anlass in einem anderen Zofinger Lokal abzuhalten, «doch ist der OX das einzige Kulturlokal mit regelmässigen Veranstaltungen, welche die Jugendlichen besuchen.» Sie würden bewusst solche Orte aussuchen, um den Musikern Auftritte an ihren gewohnten Ausgangsorten zu ermöglichen. So kommt nächstes Jahr das Lenzburger «Tommasini» zum Zuge, wobei eine Rückkehr nicht ausgeschlossen wird. «Dies ist klar vorstellbar, vor allem da die Zusammenarbeit mit dem OX immer eine grosse Freude war und die Abende positive Erinnerungen hervorrufen», so Hüsser.

Nicht ausschlaggebend, aber sicherlich beeinflussend war dabei, dass die Stadt Zofingen bereits dieses Jahr die finanzielle Unterstützung für das «bandXaargau» einstellte. Dies mit der Begründung, dass mit dem «MicCheck 1.. 2..», das bis anhin im Jugendzentrum Planet Z und im OX über die Bühne ging, schon ein regionales Newcomerfestival berücksichtigt werde. «Dass die Stadt ein kantonales Projekt nicht finanziell unterstützt, spricht nicht gerade für den Standort Zofingen», lässt sich die Projektverantwortliche vernehmen.

Enttäuschung in Zofingen

Bei OX. Kultur im Ochsen zeigt man sich enttäuscht über den Entscheid, und «wir bedauern, dass es so weit gekommen ist», so Co-Präsident Patrick Lorenzon. Jedoch ist für den Beschluss auch ein gewisses Verständnis da. Beim momentanen Stand der Dinge sei es klar, dass es für ein Festival in dieser Grösse und mit derart viel Vorarbeit schwierig hätte werden können. «Veranstaltungstechnisch ist der Entscheid nachvollziehbar», so Lorenzon. Für den Verein sei das «bandXaargau» immer ein in jeder Weise erfolgreicher Anlass gewesen, der sich wunderbar ins Programm eingefügt habe, da der Verein in den Statuten explizit die Nachwuchsförderung als eine Hauptaufgabe ansieht.

Deshalb rufen die OX-Verantwortlichen die Zofinger Bands dazu auf, sich trotzdem für das Festival anzumelden. Denn dass dieses nicht in Zofingen stattfindet, bedeutet nicht, dass regionale Musiker ausgeschlossen werden – jene werden mit ihren Gruppen auf die Abende in Aarau, Baden, Brugg oder Lenzburg zugeteilt. Dennoch ist für Lorenzon klar: «Für Zofingen als Kulturstandort ist der Wegzug sicherlich ein Verlust.»

 

Kommentare (38)

kultursuchender
am 16.05.2012 um 03:33Uhr
Kennt ihr den Unterschied zwischen Zofingen und Joghurt?

Joghurt hat eine lebende Kultur.

Leser
am 02.08.2011 um 11:51Uhr
hier noch zwei interessante artikel, passt vom thema hierher:

http://www.derbund.ch/bern/Das-schleichende-Ende-der-lauten-Musik/story/10812014

und:

http://www.derbund.ch/bern/Leitartikel-Zu-einer-Hauptstadt--gehoert-ein-Nachtleben/story/31307951
klar gestellt
am 02.08.2011 um 08:44Uhr
@soso
so ein bisschen mit Schlagwörtern wie Recht und Gesetz herum wirbeln.. und dem Kommentarschreibern auch noch Vorwürfe machen... So wir konstruktiv disskutiert...
Zum Thema Gesetz und Recht... Die Vorschriften für den Ox liegen bei 55 dB... da könnte nicht mal das Kafi Klöti mithalten...
Zurigo
am 29.07.2011 um 02:59Uhr
Ja Soso, ich unterstütze zumindest die Vorwürfe gegen den Stadtrat. Im Moment liegt es an ihm, eine Verfügung zu erlassen, die klären würde, wie ein weiterer Betrieb möglich wäre. Darum geht es ja auch im Artikel. Zudem: Wenn der Stadtrat klar und deutlich sagen würde, er stehe hinter OX, und er wird das, was in seiner Macht liegt, tun, damit der Club weiter besteht, wäre das schon sehr viel. Natürlich ist er durch Gesetze eingeschränkt, aber schon die Wertschätzung allein zählt. Was die Mässigung betrifft, da hat sich OX nichts vorzuwerfen. Der Verein hat von Anfang an das Gespräch gesucht und völlig freiwillig viele Lärmschutzmassnahmen ergriffen. Dass sich hier nun einige Sympathisanten deiner Meinung nach etwas aggressiv äussern, hängt wohl auch damit zusammen, dass der Verein nun schon seit fast 10 Jahren im Ungewissen schwebt. Ich halte es für selbstverständlich, dass da ein gewisser Frust aufkommt. Im Übrigen finde ich die Äusserungen hier ziemlich harmlos, auch wenn dir offenbar ein paar Dinge in den falschen Hals geraten sind. Vielen Leuten liegt OX eben am Herzen, und die Reaktionen wären kaum anders, wenn die Gefahr bestünde, dass beispielsweise das Schützenhaus auf dem Heitern, die Pfadihütte oder das Stadion Trinermatten dichtgemacht werden müssten, weil ein Einzelner sich beklagt.
soso
am 29.07.2011 um 01:14Uhr
Nun Zurigo, man kann etwas viel hineininterpretieren oder auch eine Scheuklappe anhaben. Es ist immer für jemand ein Verlust, wenn etwas nicht weitergeführt werden kann. Dies egal ob für die Jungen, die Mittleren oder die Älteren. Es muss ja auch nicht immer mit Lärm zu tun haben. Und wenn eine Partei sich gewissen unschönen Methoden bedient, ist das kein Freipass mit gleichen Mitteln zurück zu schlagen. In einigen Kommentaren wir der Stadtrat angeschossen, aber was soll er denn tun? Er kann sich zum OXX bekennen und hinter ihn stellen, aber was verändert das an der Sache? Wenn es in der Macht der Politik stehen würde, dann wäre höchstwahrscheinlich eine Entscheidung schon lange gefallen, aber es liegt eben nicht unbedingt am Stadtrat sondern an der Gesellschaft. Hier beruft man sich auf Gesetze die von der Allgemeinheit erstellt wurden und wenn 2 sich im Recht fühlen kann man sehr viel hineininterpretieren und lange Streiten. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass in den Kommentaren viele Andeutungen und Vorwürfe gemacht wurden, und du hast dich nicht dazu geäussert, dass du diese als unangebracht betrachtest, sondern eher unterstützt.
Zurigo
am 28.07.2011 um 20:26Uhr
Lieber Soso, da interpretierst du jetzt aber ein bisschen gar viel in die Kommentare hinein. Selbst wenn hie und da ein Vorwurf in Richtung Hinterwäldlerei anklingt, ist das noch lange nicht bei der Mehrheit der Kommentare der Fall. Ich weiss nicht, was du mit Mässigung genau meinst, aber der Ox hat von Anfang an keine erfahren. Oder erinnerst du dich nicht mehr, wie die ganze Geschichte anfing vor vielen Jahren? Da hat ein Nachbar ein grosses Trara veranstaltet in den Medien und um möglichst viel Druck zu machen, hängte er noch ein Zu-Verkaufen-Schild an sein Haus. Ich weiss, dass nicht alle Zofinger den Ox mögen oder besuchen. Ich persönlich habe aber auch immer verurteilt, wenn andere Vereine oder Lokale, die ich nicht einmal besuche, sich plötzlich mit Lärmklagen auseinandersetzen mussten. Und mir wäre es auch nicht egal und ich würde mich auch wehren, wenn alle anderen Lokale in ihrer Existenz bedroht wären, nur weil ein Einzelner sich hie und da gestört fühlt. Dass es ein kultureller Verlust wäre für Zofingen, wenn es den Verein Ox nicht mehr gäbe, lässt sich jedenfalls nicht bestreiten. Oder wer bietet hier sonst noch eine vergleichbares Programm an? Es geht hier nicht allein um Ox oder nicht Ox, sondern auch um die Frage, was für eine Stadt Zofingen sein soll: Eine mit einem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot (dazu gehört auch ein Nachtleben), wo für alle etwas dabei ist, oder eine, in der etwas sofort verboten wird, wenn sich einer daran stört.
Soso
am 28.07.2011 um 13:45Uhr
Klar ist alles Ehrenamtlich und das ist auch hoch anzurechnen. Und die Verantwortlichen geben sich auch wirklich Mühe. Aber lest doch mal die Kommentare hier. Die Sympathisanten fahren ja auch schweres Geschütz auf. Alle die nicht gleich ins Horn vom OXX blasen gelten als Hinterwäldler, leben in der Stadt um zu sterben usw. Ich habe keinen einzigen Hinweis gefunden, der zur Mässigung aufruft. Stattdessen wird noch angestachelt möglichst viel Druck auszuüben.
Pend
am 28.07.2011 um 12:49Uhr
Man kann uns Öxlern und Öxlerinnen wohl kaum vorwerfen das uns über die letzten 7 Jahre eine gewisse Grundverdrossenheit beschleicht wann immer wir mit dieser Situation konfrontiert werden. Es muss einfach mal ein Ende haben mit diesem nutzlosen Bashing... Schliesslich arbeiten wir alle ehrenamtlich um das Kulturangebot dieser Stadt zu erhalten. Und versuchen uns konstruktiv mit uns selbst und unsere Umgebung auseinanderzusetzen. Man kann sich nicht Kultur auf die Flagge schreiben und dann ein nach mir die Sintflut verhalten an den Tag legen. Das sollte wohl allen klar sein. Deswegen geht es mir wirklich an die Nieren wenn uns dann von Behörden und aus der Öffentlichkeit zusätzlich noch unterstellt wird das uns das Umfeld um den Ox egal sei und uns das pure ego antreibt wenn wir konzerte veranstalten...
Lacher
am 28.07.2011 um 10:07Uhr
Von einem Pendel, lieber Macher kann keine Rede sein. Nie ging es dem Ox, seinen Betreibern oder Besuchern darum, anderen an den Karren zu fahren. Im Gegenteil, stets hat man sich für einen konstruktiven Dialog eingesetzt, der leider von der Gegenseite torpediert wurde, wo dies nur möglich war. Auch hat der Ox einen Haufen Geld in Lärmschutzmassnahmen investiert, was beweist, dass er die Anliegen gewisser Anwohner sehr ernst nimmt. Schade, dass das ZF darüber nicht berichten mag...
Macher
am 28.07.2011 um 00:43Uhr
Es gilt halt immer verschiedene Interessen zu wahren und wir sind immer noch ein Rechtsstaat, wo Gesetze und Verordnungen einzuhalten sind. Anhand der Kommentare lässt sich schliessen, dass seitens der OXX-Sympathisanten nicht grad viel Respekt gegenüber nicht OXX-ler vorhanden ist. Da muss man sich nicht wundern, wenn das Pendel mal zurückschlägt. Auch wenn er seinen Platz in der lokalen Kultur-Szene hat, noch lange nicht alle jugendlichen finden ihn geil. Mein Tipp an die verantwortlichen wäre, jeweils den konstruktiven Dialog zu suchen und sich halt auch mal für die Interessen der Anderen einzusetzen und nicht nur für die eigenen.
Marco
am 27.07.2011 um 22:53Uhr
Naja. In einer politischen Auseinandersetzung gibt es leider kein Unentschieden.
Nur... in diesem "Streit" ist das letzte Wort offensichtlich noch nicht gesprochen.
Und manchmal wird auch der scheinbar Unterlegene zum glücklichen Gewinner gekürt.
Kopf Hoch OX-Team!
Ich wünsche mir für euch, dass sich diese Angelegenheit zum Guten wendet.
Hier ist auch ein Wink an die Stadt versteckt:
Eine positive Stellungnahme zum Ochsen würde sicherlich von der ganzen
Bevölkerung der Region gutgeheissen. Inklusive denen, die in die Stadt
ziehen, um darin zu LEBEN!
Diejenigen, die einen solchen Entscheid nicht gutheissen, sind lediglich
solche Menschen, die in der Stadt wohnen um darin zu sterben und die keinen
Anteil mehr an der Gesellschaft haben!
Ilona
am 27.07.2011 um 22:46Uhr
Warum nicht den Ochsen abreissen und einen Friedhof erstellen? Ruhig genug wäre es dann ja...
Fatal
am 27.07.2011 um 21:59Uhr
Ich reise schon seit längerem durch die schweizer Kulturlandschaft
und der OX ist organisatorisch und lokaltechnisch einer der besten
Klubs der Schweiz.
Eine Schliessung des OX wäre ein Verlust für die Kultur, für die Region
und ein grober Einschnitt in die Freizeitgestaltung der lokalen Jugend.
Ramando
am 27.07.2011 um 18:06Uhr
Ist es denn eigentlich wirklich "nur" ein politisches Problem, nicht eher ein rechtliches? Weiss leider nicht genau Bescheid. Aber angenommen, der Stadtrat täte sich in globo vorbehaltlos hinter den OX stellen, könnte er dann das Problem, d.h. die Lärmbeschwerden einfach so aus dem Weg schaffen, erledigen, abschmettern? Liegt es nur im Einflussbereich des Stadtradts? Oder wäre es wenigstens einfach mal ein wichtiges (und richtiges) Zeichen? Also kurz: kann allein der Stadtrat, wenn er will, die Sache so regeln, dass im OX die Post weiterhin abgehen kann?
Viviane
am 27.07.2011 um 16:51Uhr
Wer einmal an einem solchen Anlass war und die glänzenden Augen der Teilnehmer und Besucher gesehen hat, weiss wieviel in Zofingen damit verloren geht.
Es ist höchste Zeit, dass die Damen und Herren Stadträte endlich Farbe bekennen und sagen wie sie zum OX stehen! Am Besten klar und deutlich!

Banjo
am 27.07.2011 um 11:55Uhr
Truurig, Truurig,..
Nicht mehr lange und Zofingen wird eine tote Stadt sein. Lieber Stadtrat, auch ihr seit mal jünger gewesen!
marco
am 27.07.2011 um 01:46Uhr
sehr schade ums bandx & sehr schlechte werbung für zofingen...
Doember
am 26.07.2011 um 22:54Uhr
Der Stadtrat scheint doch tatsächlich zu glauben, dass die Altstadt ein Wohnquartier ist. Dass Menschen hier wohnen ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass eine Altstadt als Zentrum der gesamten Region in erster Linie eine Begegnungszone ist. Und wer hier 24 Stunden am Tag Stille geniessen möchte, lässt damit keinen Platz für Jugend und Jugendkultur. Leben heisst auch Lärm! Und eine tote Altstadt hat nichts idyllisches an sich.
OLI
am 26.07.2011 um 19:23Uhr
unglaublich! Lässt der Stadtrat den OX jetzt einfach ausbluten oder mahlen die Mühlen wirklich so langsam? (Da der OX ein Säugetier ist, wäre Ersteres in der Schweiz verboten!)

Kommt eine Umquartierung in Frage? Können wir uns eine zofinger Altstadt ohne OX überhaupt vorstellen? Sollen finanzielle Interessen von Einzelnen höher gewertet werdern, als kulturelle Aktivität für Viele? Lassen wir uns das bieten?

OX weg?! Zofingen, wo?
OXXI
am 26.07.2011 um 19:20Uhr
Der letzte Ort an dem für jugendliche noch ein vernünftiges Programm in Zofingen läuft wird gestrichen toll. Danke lieber Stadtrat! Und danach fragt man sich warum immer mehr draussen rumhängen und randalieren...
Pascal
am 26.07.2011 um 18:25Uhr
Der Stadtrat ist, wieder mal, zu spät. Am laufenden Rechtsverfahren das dem Ochsen langsam aber sicher die Kasse lehr frisst, kann zwar auch die Politik nichts ausrichten, aber das Problem war ja absehbar. Doch zu einem früheren Zeitpunkt hat man sich schön vom Konflikt weggedreht.
Philippe 10
am 26.07.2011 um 18:13Uhr
es ist beschämend, wie wenig Musikgehör der Stadtrat für gelebte Kultur und für eine professionelle Planung hat. Müssten andere Veranstalter mit denselben Vorgaben leben, gäbe es schon längst keine Kultur mehr in Zofingen. ja, dieser Sturm tobt seit Jahren.

Ein grosses M-E-R-C-I an dieser Stelle für euer unermüdliches Engagement, liebe Oxxler...

Der Oxx bedeutet eine geniale Plattform für vielfältige KünstlerInnen und ist unentbehrlich für Zofingen. Die Altstadt soll auch in Zukunft eine Kulturzone bleiben!!!
Bruwsky
am 26.07.2011 um 18:01Uhr
Dass Zofingens Regierung es nicht hinkriegt, der Jugendkultur endlich einmal den Rücken zu stärken sondern stattdessen einem berechtigten und notwendigen Anliegen ständig nur Steine in den Weg legt, ist ein Armutszeugnis für eine Stadt, die sich selber so gerne als Stützpfeiler der Region sieht. Der OX ist eine für Zofingen unverzichtbare Kulturorganisation, die die Altstadt vor der totalen künstlerischen Versandung und Austrocknung bewahrt. Es ist tragisch, dass der Stadtrat die Dimension der Angelegenheit nicht zu würdigen weiss. Wer die Jugend verneint, verneint die Zukunft!!!
Arian
am 26.07.2011 um 17:37Uhr
It's a shame to hear about this. When I visited your country and the Zofingen area, the highlight of my stay was to discover the Ox, one of the most charming clubs I've seen in my whole life. A casual and easy going atmosphere, friendly, open and intelligent young people, a nice stage, good and varied music, even movies and let's not forget the enthusiastic volunteers. I hope problems will be resolved soon, it would really damage Zofingen's cultural heritage to lose a place like this.
- Arian from the Netherlands
Pend
am 26.07.2011 um 17:30Uhr
Vorallem wenn man bedenkt das die Szene um den Ox den grossteil der linken Wählerstimmen stellt... Da fragt man sich schon ein wenig wieso hier nie ein Grundsatz entscheid zustandekommen kann...
Danibas
am 26.07.2011 um 17:10Uhr
Eine absolute Enttäuschung! Das wirklich Traurige an der ganzen Geschichte ist aber, dass der Stadtrat nun schon seit Jahren engagierte junge Menschen, die in ihrer Freizeit ein reichhaltiges Kulturangebot gestalten, im Regen stehen lässt. Wieso treten die überhaupt zur Wahl an, wenn sie dann nur die Probleme vor sich herschieben und darauf warten, dass sich alles von selbst erledigt? Zofingen ohne ox - da will ich weder leben noch zu Besuch hin.
in Jänner
am 26.07.2011 um 16:12Uhr
Guter Aufhänger:

§ 38 Abs. 1 der Kantonsverfassung:

„Der Kanton und die
Gemeinden berücksichtigen bei allen ihren Tätigkeiten die Anliegen und die Bedürfnisse
der Jugend.“
pepino perez, quito ecuador
am 26.07.2011 um 15:47Uhr
gut gemacht herr stadtrat! dass ein anlass wie bandx nicht mehr in zofingen stattfinden kann ist so ziemlich das letzte und ein armutszeugniss. durch die förderung von jungen musikern in der region gehört dieser anlass zu den wichtigsten und auch sinnvollsten kulturveranstaltungen in der region. mal ehrlich: was nützten schon diese ganzen überteuerten bratwurstfeste (new orleans, bio markt, heitere) den ganzen sommer durch wenn die eigene kunst und kulturarbeit verboten wird? - eure kassen füllt es! mehr nicht.
stefan
am 26.07.2011 um 15:27Uhr
eine frechheit, was unser stadtrat sich da erlaubt!

auf der eigenen website gross sprüche klopfen wie "Standortqualität 'Freizeit & Erholung':
Bewegt und verbindet durch eine Vielfalt kultureller Anlässe sowie einem attraktiven Freizeitangebot."

...aber kein bisschen farbe bekennen, wenn es um das fortbestehen eines traditionslokal wie der OX geht - traurig, dass dann offensichtlich das ruhebedürfnisse eines einzigen nachbarn mehr gewicht hat als die kulturelle vielfalt. goodnight zofige!
pulpy
am 26.07.2011 um 14:23Uhr
Sobald es ein wenig lauter als den Geigenklang wird ist man überfordert? Einmal mehr enttäuscht! Sehr schade, dass BandX abziehen muss.
Lea
am 26.07.2011 um 14:13Uhr
naja. ich kann die organisatorin des bandx durchaus verstehen. ein weiteres mal zeigt sich die stadt zofingen von ihrer guten seite. wenn das so weiter geht freu ich mich in einer anderen schönen schweizer stadt zu ziehen. anscheinend sind junge, aktive und innovative bewohner in zofingen nicht gefragt. adieu!
Brätsch
am 26.07.2011 um 14:01Uhr
Menschen sollten sich mal entscheiden, ob sie in einer Stadt oder in Ruhe leben wollen. Lieber Nachbar, du bist ein Trottel.
lumberjack
am 26.07.2011 um 13:27Uhr
natürlich liegt der ursprung des problems bei den andauernden lärmklagen der anwohner, nur glaube ich, dass der ox weitaus besser dran wäre, würden sich die zuständigen behörden, allen voran der stadtrat, hinter die bald 30 jährige institution stellen. zwar ist unbestritten, dass der ox zum kulturellen gesicht der stadt gehört, doch getraut sich offenbar niemand zu sagen, dass im ox konzerte stattfinden und auch in zukunft stattfinden werden müssen. im grunde genommen ist es eine entscheidung zwischen kultur, die halt manchmal etwas laut sein kann, und einem immobilienspekulanten, der im wissen, dass im haus nebenan seit mehr als 25 jahr konzerte organisiert werden, eine liegenschaft in der zofinger altstadt erworben hat. trotz allem bin ich optimistisch: der ox wird nicht tot zu kriegen sein!
Marcel
am 26.07.2011 um 13:14Uhr
Der Ochsen leistet einen wichtigen Beitrag in unserer Region. Schade, dass gewisse Anwohner positive Jugendbewegungen sabotieren (können). Der Standort in der Altstadt ist zudem sehr wichtig und unumgänglich. Der Ox muss bleiben und das Programm muss sogar noch erweitert werden! Zofingen will sich etablieren, dazu gehört auch ein reichhaltiges Kulturangebot.
Pend
am 26.07.2011 um 13:00Uhr
Wär schön wenn institutionen wie das BandX mal eine Lanze für den Ox brechen würden... anstatt... "das sinkende Schiff" zu verlassen...
OXler
am 26.07.2011 um 12:40Uhr
Das Band X ist nur die Spitze des Eisbergs. Die unsichere Planung der kommenden Saison, durch das Ausstehen dieses Entscheides, legt nahezu die komplette Vorfreude auf Eis.
Anwohner
am 26.07.2011 um 09:45Uhr
Das war ja klar... Kultur Hochburg Zofingen... da leisten unsere SP Vertreter wieder einmal herrliche arbeit... hallo wir haben euch gewählt um genau so etwas zu verhindern...
Ramando
am 26.07.2011 um 09:12Uhr
Aber für den Kulturraum Hirzenberg gibts 5000.- vom Stadtrat...

Kommentar schreiben

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt. Damit Ihr Kommentar sofort erscheint, können Sie sich einloggen.

Noch keinen Zugang? Jetzt registrieren.
© regiolive.ch powered by ztonline